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Immissionsprognosen

Immissionsprognosen und Depositionsberechnungen bei industriellen Fragestellungen

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Übertragbarkeitsprüfung

Übertragbarkeitsprüfung meteorologischer Daten für belastbare Prognosen

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Immissionsprognosen – GIRL

Ausbreitungsrechnungen bei landwirtschaftlichen Fragestellungen

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Umweltmeteorologie und Luftreinhaltung

20 Jahre umfangreiche Kompetenz und Erfahrung

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Schornsteinhöhenberechnungen

Schornsteinhöhen-
berechnung bei industriellen,
landwirtschaftlichen und privaten Anwendungen

Schornsteinhöhenberechnung

Schornsteinhöhenberechnungen gemäß TA Luft finden vorwiegend Anwendung in Genehmigungsverfahren gemäß BImSchG und nach Baurecht. Es handelt sich um ein Werkzeug im Rahmen der Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen eines geplanten Vorhabens oder auch zur Überprüfung einer bestehenden Anlage. 
Analog zur Ausbreitungsrechnung ist die Basis der Schornsteinhöhenberechnung die Erstellung eines qualifizierten Emissionsszenarios einer Anlage. D.h. das betriebstypische Emissionsverhalten ist zu ermitteln und  in Form eines Quellkatasters aufzubereiten. Hierbei ist der Grundsatz gemäß TA Luft zu beachten, dass der für die Luftreinhaltung ungünstigste Zustand erfasst wird.
Schornsteinhöhenberechnung Dateneingabe
Für Feuerungs- und Verbrennungsmotorenanlagen können die Abgas- und Emissionswerte anhand der Feuerungswärmeleistung oder der Brennstoffverbräuche über Erfahrungswerte auf die Anforderungen der TA Luft berechnet werden. Die Emissionen und die übrigen erforderlichen Emissionsrandparameter gehen als Stundenmittelwerte in die Berechnungen ein. Bei mehreren Quellen ist zu prüfen inwieweit die entsprechenden  Emissionen zusammenzufassen sind.
Beurteilungs- und Berechnungsgrundlage ist die TA Luft Nr. 5.5. Diese findet oft auch außerhalb ihres Gültigkeitsbereiches Anwendung, insbesondere wenn sich Ableitbedingungen kleinerer Anlagen aufgrund äußerer Umstände als nicht ausreichend erwiesen haben. Spezielle Bestimmungen werden für die Ableitung von Lösungsmitteln in der VDI Richtline 2280 und für kleine Feuerungsanlagen in der VDI Richtlinie 3781 Blatt 4 formuliert.
Schornsteinhöhenberechnung in der Industrie
Die Regelung der VDI Richtline 2280 und 3781 Blatt 4 umfassen Anlagen, deren Emissionen nur geringe lufthygienische Relevanz aufweisen, d.h.  unterhalb des Gültigkeitsbereiches des Nomogramms der TA Luft liegen. Bei diesen Anlagen ist es ausreichend einen ungestörten Abtransport der Abgase mit der freien Luftströmung zu gewährleisten.
Ableithöhen von Anlagen, deren Emissionen im Gültigkeitsbereich des Nomogramms liegen, werden über deren Emissionsparameter in Verbindung mit Bebauung, Bewuchs und Gelände berechnet. Für Geruchsstoffe ist zusätzlich zur TA Luft als Grundbedingung die Geruchsimmissionssrichtlinie (GIRL) anzuwenden.
Das Merkblatt  Schornsteinhöhenberechnung, das 2010 vom Fachgespräch Ausbreitungsrechnung herausgegeben wurde, ist maßgeblich die Arbeitsgrundlage, die z.B. auch Sonderfälle mit einzelnen Gebäuden regelt, die sich in der Nähe der Schornsteine befinden. Besonders in gerichtlichen Auseinandersetzungen finden diese Vorgehensweisen oft Anwendung,  wenn Anlagen unterhalb des TA Luft Gültigkeitsbereichs liegen, die Umgebungsbedingen aber keinen ordnungsgemäßen Abtransport der Abgase mit dem freien Luftstrom ermöglichen.
Schornsteinhöhenberechnung hohe Einzelgebäude
Abbildung aus Merkblatt Schornsteinhöhenberechnung